MEIN WORKFLOW:

Das Erste, was ich mache, wenn ich von einem Shooting nach hause komme, ist die entstandenen Bilder auf einer Festplatte zu sichern. Danach öffne ich die Bilder in Adobe Bridge, füge allen Bildern die Metadaten zu und fange an auszusortieren. Es bleibt nicht aus, das ein Bild auch mal unscharf ist oder das Model gerade die Augen halb zu oder zu hat. Diese Fotos lösche ich, denn niemand will von sich Bilder sehen, wo man „unvorteilhaft“ aussieht. Ich gehe die Aufnahmen dann noch einmal durch und setzte mir kleine Sternchen, für die Bilder, welche es definitiv in die Vorauswahl schaffen. Meisten vergebe ich auch noch hübsche Farben für meine absoluten Favoriten.

In die Vorauswahl schaffen es meisten so 20- 40 Bilder. Manchmal werden es auch etwas mehr, je nach dem was es für ein Projekt ist und wieviele Bilder bei dem Shooting entstanden sind. Ihr könnt euch sicher Vorstellen, dass wenn man ein Shooting mit mehreren Outfits hat, auch eine dementsprechende höhere Ausbeute dabei ist. Bevor die Bilder zum Model gehen lege ich oft noch ein Preset in Camera Raw darüber (eine Sammlung von meinen Presets findet ihr in meinem Shop), damit sich das Model ungefähr vorstellen kann, wo die Reise hin geht. Im folgenden kurzen Video siehst du eine kleine Auswahl von einem Shooting.

 

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Model : @cherry.berlin

Photo & Edit: @danielafischerart

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Bildbearbeitung

Wenn ich von meinen Modellen dann ihre Favoriten zurück bekomme, kann es auch schon an die Bearbeitung gehen. Als erstes ziehe ich mir die originale Datei in Photoshop. Oft wird das Bild erstmal auch erst einmal verflüssigt. Ich gebe dem Haar etwas mehr Volumen und verlängere oder bausche Kleider auf. Ich liebe Volumen, habe ich das schon erwähnt.

Der nächste Schritt sind kleine und große Fehler zu beheben. Manchmal hat man einen Stresspickel, der der Meinung war, rechtzeitig zum Shooting an die Luft zu müssen. Oder man hat Flecken oder Falten auf der Kleidung etc… Aber keine Angst, das wird jetzt alles wieder ins rechte Licht gesetzt.

Um die Fehler besser zu sehen, arbeite ich mit einer Frequenztrennung. Als Feinschliff kommt dann eine Doge & Burn Bearbeitung dazu. Hier arbeite ich entweder mit einer 50% Grau Ebene oder ich nutze für Feinheiten die Gradationskurven. Mit dem Dodge & Burn werden Wichtige Dinge, wie die Augen hervor gehoben und unwichtigere Dinge, die von dir ablenken abgemildert. Das können u.a. kleine Störer im Hintergrund sein oder Härchen. Je nach dem welches Bild ich bearbeite und welche Stimmung ich erzeugen möchte, passe ich auch schon mal die Farben an. Wie ich Farben erkenne, findet ihr in diesem Beitrag. Als letztes Highlight bekommt das Bild eine Vignette und mein Logo, et voilà… FERTIG!

So ungefähr schaut dann meine Photoshop-Datei aus:

 
Beispiele

Hier noch ein paar vorher/ nachher Beispiele meiner Beauty Retusche für euch: 

 

SPEEDTUTORIAL

Zum Abschluss noch ein kleines Speedtutorial für euch.

Wenn ihr noch Fragen haben sollten, dann schreibt mir gerne. Ich freue mich immer von euch zu lesen.

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